
April 2025: Finale der Weiterbildung systemisches Coaching (DGSF)
Ein wirklicher Meilenstein war die Abschlussveranstaltung der systemischen Coaching Weiterbildung bei der Wispo A.G. Zwei Jahre intensive Auseinandersetzung mit Systemen, Sichtweisen, Prozessen in Individuen und Gruppen. Für das DGSF Zertifikat braucht es noch ein paar Praxisstunden und Berichte, aber die Ausbildung ist in dieser Form ersteinmal vorüber. Eine sehr intensive, bereichernde und lehrreiche Zeit, die ich nicht missen möchte!

April 2025: Posterpräsentation bei der GTPF in Frankfurt/Main
Im Rahmen der ersten Tagung der Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung e.V. (GTPF) hatte ich die Möglichkeit mein tdAcademy Projekt vorzustellen. Auch wenn ich die Frage danach, welche Methoden unter welchen Bedingungen möglicherweise besonders transformativ wirken (noch) nicht final beantworten kann, hat das Projekt eine wunderbare Annäherung an die komplexe Thematik ermöglicht. Die während der Recherche entwickelten Taxomonomien könnten einen Anfang darstellen, eine Systematik in den Einsatz kunstbasierter Methoden im ITD Kontext zu generieren.

Februar 2025: Weiterbildung „Co-creative Facilitation“ gestartet
Im Februar begann die Weiterbildung „Co-Creative Facilitation“ im Fachbereich Erwachsenen- und Familienbildung der EKHN Darmstadt – zertifiziert durch die DGTA. Co-kreative Prozessgestaltung ist ein zentraler Schlüssel für transformatives Lernen und Future Skills. Im Fokus stehen außerdem die Functional Fluency Theorie und jede Menge co-kreative Methoden wie Liberating Structures, Agile Methoden, Design Thinking und Effectuation. Ich freue mich darauf, dieses Wissen in die Konzeption von Workshops rund um inter- und transdisziplinaritäre Kompetenzentwicklung einfließen zu lassen!

Februar 2025: Forschungsprojekt zu kunstbasierten Methoden & transformativem Lernen gestartet
Kunstbasierte Ansätze können inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte bereichern und transformative Potenziale freisetzen. Mit einem Stipendium der tdAcademy habe ich die Möglichkeit, dieses spannende Feld zu erforschen. In Zusammenarbeit mit dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und dem Öko-Institut untersuche ich aus psychologischer Perspektive, wie künstlerische Methoden ITD-Forschungskooperationen unterstützen können.

November 2024: Impulsworkshop „Practising Interdisciplinarity” beim Coachingtag von Mentoring Hessen
Beim Coachingtag von Mentoring Hessen habe ich einen Impulsworkshop zum Thema Interdisziplinarität mit zehn Teilnehmenden aus verschiedensten Disziplinen geleitet. Themen waren die Unterschiede zwischen Multi-, Inter- und Transdisziplinarität, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sowie interdisziplinäre Kompetenzen. Das positive Feedback zeigte, dass ein großes Interesse daran besteht, sich intensiver mit Interdisziplinarität auseinanderzusetzen.

November 2024: Gründung der Arbeitsgruppe „Inter- und Transdisziplinarität“ im Netzwerk Wissenschaftsmanagemen
Inter- und Transdisziplinarität prägen zunehmend Hochschulstrategien – eine Chance und Herausforderung zugleich, die systemischen Wandel erfordert. Dieser ist nur erfolgreich wenn Forschung, Best-Practices und die Verankerung in der Praxis gemeinsam vorangetrieben werden. Das Wissenschaftsmanagement übernimmt hier eine Schlüsselrolle! So habe ich eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema gegründet.

Oktober 2024: Start der Golden Ear Challenge Konzerte
Die „Golden Ear Challenge“ ist ein interaktives Konzert, bei dem das Publikum an einem musikpsychologischen Experiment teilnimmt, um die Vielfalt menschlicher Hörfähigkeiten zu erforschen. Die Zuhörer sollen absichtlich eingefügte Spielfehler in der Musik erkennen und ihre Ergebnisse live über ein Online-Tool teilen. Ziel der Forschung ist es, Unterschiede im Hören besser zu verstehen und Konzerterlebnisse für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen zu verbessern.
Mehr über die Golden Ear Challenge

Juni 2024: Keynote beim Max-Planck Alumni (MPA) Symposium, Harnack Haus, Berlin
In meiner Keynote auf dem MPA-Symposium habe ich über Inter- und Transdisziplinarität gesprochen. Neben den Chancen und Herausforderungen solcher Vorhaben habe ich vor allem praxisorientierte und kompetenzbezogene Ansätze vorgestellt, die inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte bei der Professionalisierung unterstützten und dazu beitragen, das Potenzial solcher Kollaborationen umfassender auszuschöpfen.

Juni 2024: Neuromusic VIII, Helsinki Finnland
Auf der Neuromusic habe ich die neuesten Ergebnisse aus meiner aktuellen Forschung vorgestellt. Unsere Resultate legen nahe, dass Profimusiker:innen, die sich auf zeitgenössische Musik spezialisiert haben, ein sehr viel genaueres Vorhersagemodell für solch komplexe Musik haben. Unsere Daten zeigen, dass deren Bewertungen zu „surprisal“ sehr viel differenzierter sind als die Bewertungen von Profimusiker:innen, die einen Schwerpunkt auf klassische Musik haben.

Dezember 2023: Neue Veröffentlichung zu Musical Engagement
Zusammen mit Diana Omigie (Goldmiths, University of London) habe ich ein Paper in Philosophical Transactions of the Royal Society, Section Biology veröffentlicht. Wir präsentieren ein umfassendes Modell, wie sich musikalisches Erleben im Zeitverlauf verändert und schlagen vor, dass sich musikalisches Engagement maßgeblich durch die Faktoren Neugierde, Aufmerksamkeit und positiver Empfindung bestimmen lässt.

Februar 2023: Interview mit Dr. Georg Schütte von der Volkswagestiftung in der F.A.Z.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Interdisziplinarität, welche Chancen haben interdisziplinäre Projekte (langfristig) im universitären Kontext und wie können angehende interdiszipinär arbeitende Wissenschaftler:innen ihre Projekte zum Erfolg bringen?
Um die Beantwortung dieser und anderer Fragen ging es in einem Interview mit Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, welches mir wirklich sehr, sehr viel Freude bereitet hat. Wer interdisziplinär aktiv ist sollte unbedingt reinlesen!